07.03.2020 Remote Control

Von Influencern, die nach Aufmerksamkeit buhlen, vom Kaufrausch in virtuellen Konsumwelten, von Selbstoptimierungsrezepten per YouTube-Video, und von der Sucht nach „Followern“ und „Likes“. Unsere Held*innen versuchen vor einer Gesellschaft auszubrechen, die Menschen ständig reglementiert, überwacht und kontrolliert. Dieser Versuch scheitert am Schubladendenken der anderen, denn nichts ist einfacher als Stereotype zu bedienen. 

Wie Mosaiksteine fügen sich die Szenen von Remote Control zusammen und stellen die Zerrissenheit unserer digitalisierten Gesellschaft dar: zwischen Selbstbestimmung vs. Fernsteuerung und Überwachung, Privatsphäre vs. Öffentlichkeit, und Freiheit vs. Gefangenheit in diskriminierenden Strukturen.

Wie geht Freiheit in Zeiten rasanter technologischer Veränderungen?  

 

Eine Veranstaltung des SYNthesis Theaterensembles gefördert durch das Förderprojekt für Kunst und Kultur der BASF „Tor 4“

Ort: Kulturzentrum dasHaus | Saal

Einlass: 19:00 Uhr

Tickets: HIER BESTELLEN!

Preis: AK 5€

Datum:  / 20:00 bis 21:15 Uhr

Sponsoren:

 

REMOTE CONTROL- Unser neustes Projekt (im

 

Rahmen vom Tor4 Projekt)

 

Von Influencern, die nach Aufmerksamkeit buhlen, vom Kaufrausch in virtuellen Konsumwelten, von Selbstoptimierungsrezepten per YouTube-Video, und von der Sucht nach „Followern“ und „Likes“. Wie Mosaiksteine fügen sich die Szenen von Remote Control zusammen und stellen die Zerrissenheit unserer digitalisierten Gesellschaft dar: zwischen Selbstbestimmung vs. Fernsteuerung und Überwachung, Privatsphäre vs. Öffentlichkeit, und Freiheit vs. Gefangenheit in diskriminierenden Strukturen. Wie geht Freiheit in Zeiten rasanter technologischer Veränderungen?  

 

 

Wichtige Links:

 

https://www.basf.com/global/de/who-we-are/organization/locations/europe/german-sites/ludwigshafen/gesellschaftliches-engagement/woran-wir-arbeiten/arts-and-culture/Tor4/wie-freiheit.html

 

 

https://www.basf.com/global/de/who-we-are/organization/locations/europe/german-sites/ludwigshafen/gesellschaftliches-engagement/woran-wir-arbeiten/arts-and-culture/Tor4/remote-control.html

 

 

 


BASF Tor 4 – Wie geht Freiheit wirklich?

Freiheit? Ist das eigentlich noch mehr als rührseliger Stadionrock, bei dem Hände und Feuerzeuge in die Luft gestreckt werden?

 

Ja und Nein. Freiheit gehört zu den zentralen Begriffen der Menschheit und ist mehr als alles andere von der Perspektive abhängig, vom Maßstab, vom Kontext.

 

Freiheit kann gefährlich sein, unberechenbar, verunsichernd und fruchteinflößend. Es ist nicht einfach, sie zu schützen und man muss sie aushalten, wenn sie da ist, aber sie macht glücklich und glücklich wollen doch alle sein, oder?

 

 

Wir, die Kulturförderung der BASF, laden kulturelle Institutionen und Initiativen dazu ein, Ideen, künstlerische Kommentare, Interventionen oder Projekte zu dieser Frage zu entwickeln. Als naturwissenschaftlich geprägtes Unternehmen sind wir davon überzeugt, dass Kunst und Kultur einen ganz besonderen Beitrag dazu leisten, sich gesellschaftlichen Themenfeldern zu nähern.

 

 

Quelle:BASF(Link)

Projektpräsentation von REMOTE CONTROL bei BASF Tor4 am

 

07.11. im Freischwimmer in Ludwigshafen.

 

 

Es war ein sehr bereichernder Abend, mit Beiträgen von Magnus Schlette und

 

Armin Chodzinski. Wir durften mit Besucher*innen reden, neue Leute

 

kennenlernen und die Philosophie des SYNthesis Ensemble an viele Menschen

 

weiterbringen. Bei unserem Stand haben wir eine Freiheitsskala von 1 bis 10

 

auf den Boden positioniert, damit die Personen sich da hinstellen konnten, 

 

wo sie sich persönlich frei fühlen. Es kam keine 1 aber viele 10er! Wir

 

waren erstaunt vom Ergebnis. Wir bedanken uns bei der BASF für den schönen

 

Abend. 

 

BASF Tor4

 

Kulturförderung

 

 

Wir sind sehr glücklich

 

mitteilen zu können, das unser

 

neues Projekt "REMOTE CONTROL"

 

von der BASF im Rahmen der Tor4

 

Kulturförderung unterstützt

 

wird. Mit anderen 13 Projekten

 

versuchen wir die Frage

 

"Wie geht Freiheit wirklich?" zu

 

beantworten. Wir machen es mit

 

einem Theaterstück das die

 

Kontrolle und Digitalisierung

 

mit der Freiheit verknüpft. 

 

In Transit

Internationale Wochen gegen Rassismus 11-24 März 2019

Interkulturelle Woche in Weinheim.

       Wir präsentieren ein kleines Stück von unserem letzten Projekt ''IN TRANSIT''.

 

Datum:

 

25.11.2018

 

16:00 Uhr

 

 

Ort:

 

Bürgersaal im Alten Rathaus

 

Marktplatz 1, 69469

 

Weinheim

 


Das Interkulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg lädt im Rahmen des Projekts „Wir sind Heidelberg“ am Freitag, 30. Juni 2017, um 20 Uhr zur Aufführung des Theaterstücks „Heidelberg in Transit“ des Theaterensembles SYNthesis e. V. in das Interkulturelle Zentrum, Kleiner Saal, Bergheimer Str. 147, 69115 Heidelberg ein. Der Eintritt ist frei.

„Wir sind Heidelberg“ – ein Projekt, das vernetzt 

Das Projekt „Wir sind Heidelberg“, welches vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird, besteht aus verschiedenen Bausteinen, die Heidelbergerinnen und Heidelberger auf unterschiedliche Weise vernetzen und als Teil der Stadtgesellschaft sichtbar machen. So fand bereits im Interkulturellen Zentrum das Konzert „Ad.agio“ statt, eine Begegnung aus klassischer und persischer Musik. Dafür brachte der italienische Künstler Andrea Apostoli Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammen. Mit der Fotoausstellung #WirsindHeidelberg, die derzeit im Interkulturellen Zentrum zu sehen ist, heißen rund 200 Portraits von Heidelbergerinnen und Heidelbergern aus fast allen Stadtteilen die Menschen im Interkulturellen Zentrum willkommen. Neben Musik und Fotografie, gibt es nun auch ein interkulturelles Theaterprojekt. Das Theaterensemble SYNthesis e. V. setzt sich aus Menschen mit Behinderungen, unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten zusammen und stellt an diesem Abend das Theaterstück „Heidelberg in Transit“ vor.

Heidelberg „in Transit“

Mehrere Unbekannte treffen zufällig in einem Zug aufeinander. Während der Fahrt, auf engem Raum, begegnen sie sich mit ihren persönlichen Geschichten im Gepäck. Ihre unterschiedlichen Weltbilder prallen aufeinander – die Situationen, die dabei entstehen, stellen ihre Überzeugungen auf die Probe und leiten sie zu unvorhersehbaren Aktionen. Flüchtlingskrise, Krieg, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und der Verlust von Werten und menschlicher Würde sind wiederkehrende Motive des Stücks. Wie wollen wir in einer Stadt, geprägt von unterschiedlichen Kulturen, zusammenleben? Die Theaterregisseurin Dimitra Karalia hat das Stück gemeinsam mit dem Theaterensemble SYNthesis e. V. geschrieben und in einem offenen Prozess der Veränderung weiterentwickelt.

Heidelberger Geschichten stehen im Zentrum

Das Theaterensemble SYNthesis e. V. ist seit vielen Jahren im Interkulturellen Zentrum aktiv, unter anderem in dem Netzwerk „Allianz der Vielfalt“ des Interkulturellen Zentrums und leistet mit seiner Arbeit einen aktiven Beitrag zur Vernetzung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Das interkulturelle Ensemble trifft sich wöchentlich, wobei sich jede und jeder nach eigenem Ermessen einbringen kann. Im Zuge der Proben werden einerseits deutsche Sprachkenntnisse gefestigt, andererseits können die Schauspielerinnen und Schauspieler auch Monologe in einer Sprache ihrer Wahl vortragen. Diese werden jeweils mit Übertiteln übersetzt. Durch das Einbringen verschiedener Sprachen wird die Vielfältigkeit der Mitglieder zum Ausdruck gebracht, durch den Inhalt die Verbundenheit und Erfahrungen mit Heidelberg als Stadt des Ankommens.